Surfen im Surferparadies

10Mai2016

Endlich war es soweit! Wir waren surfen!

Nach 6 Wochen im absoluten Surferparadies haben wir uns dann auch auf die Bretter getraut. Wir fuhren dazu zur ProSurfSchool nach Kuta. Wir waren ziemlich aufgeregt, was uns wohl erwarten wird, was auch der Grund dafür war erstmal noch ein vorab-lebend Selfie zu machen.

Los ging es dann mit der Theorie, wie wir auf das Board kommen und wie wir mit der Welle Speed aufnehmen können. Hörte sich in der Theorie recht einfach an, allerdings war uns schon klar, dass das nicht so einfach bleiben kann! Die erste Challenge war dann auch schon, das übergroße Anfängerboard über die Straße bis ans Meer zu bekommen.

Dann ging es aber auch schon rein ins Meer. Zuerst nur ein bisschen paddeln & mit der Welle Richtung Strand kommen. Das haben wir gemeistert! Nur das Ziel war ja STEHEN auf dem Board. Also die Theorie noch einmal zurück in den Kopf gerufen & schwupps lagen wir wieder auf dem Brett, paddeln, paddeln und paddeln, hinteren Fuß aufs Brett setzen, vorderen – platsch ins Wasser gefallen.

So verlief es dann gefühlt hundertmal, aber Übung macht definitiv den Meister & so schafften wir es tatsächlich nach kurzer Zeit auf dem Board zu stehen und zum Strand zu surfen!

Es war ein unglaubliches Erlebnis & wir können es nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren. Merkt euch dazu: Es ist normal runterzufallen, 1000 Liter Salzwasser zu schlucken & es immer und immer wieder zu probieren.

Schaut selber:

 

Eure

Lisa & Astrid

 

Ubud - 3 Tage Affentheater

05Mai2016

Hallo ihr Lieben,

diese Woche hatten wir unseren ersten Besuch. Jacqueline hat uns aus ihrem Auslandssemester aus Thailand besucht. Zusammen haben wir uns auf den Weg in die Künstlerstadt Ubud im Landesinneren von Bali gemacht – für zwei Nächte.

Los ging es am Freitagmorgen. Mit einem gut gefühlten Plan für das Wochenende.

Wir starteten im Affenwald, wo uns direkt ein Affe zeigte, wie es dort so läuft. Dieser klaute nämlich direkt mal die Kekse aus dem, für 20 Sekunden geöffneten, Rucksack. Weiter im Park trauten wir uns dann auch ein bisschen mehr und hatten dann nach einer Zeit auch Affen auf unseren Köpfen sitzen und hatten ziemlich Spaß, wenn auch immer Respekt. Jedoch sollte auf einen direkten Augenkontakt verzichtet werden, denn das mögen die Affen gar nicht und werden dann gerne sehr aggressiv.

Danach statteten wir dem Tempel Goa Gajah noch einen Besuch ab, wo wir von der wahnsinnigen Natur begeistert waren. Wir aber aufgrund von übergroße Kakerlaken relativ schnell wieder weg waren. Dort scheiterten auch unsere ersten harten Verhandlungsversuche bei den Verkäufern, da uns die liebe Frau einfach nicht den Preis geben wollte, den wir für einen Sarong zahlen wollten. Aber, die Verkaufsstände gibt es ja glücklicherweise wie Sand am Meer. Abends waren wir in Ubudstadt essen, mit direktem Blick auf Reisterrassen. Ausklingen ließen wir den Abend wir in der schönen Unterkunft mit einem tollen Pool und tauschten unsere Erfahrungen der Auslandssemester aus.

Den Samstag starteten wir gestärkt und in verhandlungswilliger Laune auf dem traditionellen Markt in Ubud. Verwinkelt und auf mehreren Etagen befindet auch dieser sich mitten in der Innenstadt. Und ihr glaubt es nicht, dieses Mal waren wir erfolgreich beim Verhandeln. Wir konnten sowohl erste Geschenke als auch Dinge für uns rausschlagen. Unter anderem haben wir endlich Sarongs für unseren Preis bekommen. Danach besichtigten wir DEN berühmten Tempel auf Bali. Wer Eat, Pray, Love gesehen hat, kennt ihn wohl. Die Atmosphäre war schon besonders, auch wenn leider noch nicht alle Blüten ihre volle Pracht zeigten. Als nächster Punkt standen auch schon die Reisterrassen auf unserem Plan. Diese erreicht man über eine Künstlerstraße mit vielen kleinen Geschäften rechts und links und einem Boden, auf dem sich immer wieder Menschen verewigt haben, die schon dort waren. Nach ca. 10 Minuten standen wir dann auch schon mitten in den Reisfeldern, für einen längeren Moment waren wir atemlos. Gerade eben erst noch in der Stadt mit Verkehr, Touristen und Trouble gewesen und schon das völlige Gegenteil: Ruhe, Grün und pure Natur. Unsere Lust auf Natur wurde dadurch gestärkt und wir entschieden uns spontan noch den nahegelegenen Wasserfall Tegenungan zu besichtigen. Eine sehr gute Entscheidung wie sich herausstellte!

Am frühen Abend schlenderten wir dann noch etwas durch die Gassen von Ubud und ließen uns von der Stadt in den Bann ziehen.

Wir haben wohl eine der schönste Städte hier kennen und lieben gelernt. Obwohl der Tourismus sehr hoch ist, fällt dies nicht wirklich auf, was der Stadt einen ganz besonderen Charme verleiht.

Lasst euch von unseren Bildern auch in den Bann ziehen:

   

Wir hoffen auf jeden Fall Ubud nochmal sehen zu können.

Für die nächsten Wochen haben wir ganz schön viel Programm, obwohl oder geradeweil die Ferien diese Woche gestartet sind. Lasst euch überraschen.

Bis bald,

Astrid & Lisa

Unser Uni-Leben

25April2016

Hallo ihr Lieben,

wie wir ja wissen, denkt jeder von Euch dass wir mehr oder weniger hier sind, um Urlaub zu machen. ABER so ganz stimmt das dann doch nicht. Montag bis Mittwoch müssen wir tatsächlich in die Uni und donnerstags sind immer (!, wirklich) Exkursionen. Wir haben hier 6 verschiedene Fächer. Und nur da sein reicht nicht, jede Woche steht die Bearbeitung von einer Case Study an, dann werden tatsächlich Hausaufgaben fällig, Essays und dann noch Prüfungen. Trotz allem ist es angenehmer als an der EUFH, wer kann schon von sich behaupten den Nachmittag nach der Uni am Strand zu verbringen.

Angefangen hat alles vor vier Wochen mit einer Semester Opening Party am Strand von Jimbaran. Cocktails aus Kokosnüssen so viel jeder wollte, leckeres Seafood und dazu ein traumhafter Sonnenuntergang. Eine Strandparty, so wie man es sich auf dieser Trauminsel vorstellt.

Der erste Montag startete dann mit einem Einführungstag. Hier hat uns die balinesische Planungsfähigkeit kurzeitig aus der Bahn geworfen, denn nur weil etwas auf dem Plan steht, heißt es nicht, dass die Ferien noch mal um eine Woche vorverlegt werden können. An dem Montag haben wir dann auch direkt die Abschlussfotos gemacht, denn da waren wir ja noch komplett. Wer weiß wie das am Ende aussieht...  

Auf unserem Campus, hier in Jimbaran, befinden sich alle Exchange Programme, die allerdings getrennt voneinander stattfinden. Es ist alles sehr grün und die Pausen können wir somit außerhalb der Klimaanlagenluft verbringen. Die Klassenräume sind eher unspektakulär, ausgenommen dieser viel zu kleinen, wir trauen uns diese Dinger nicht mal „Tische“ zu nennen. Daran werden wir uns wahrscheinlich nie gewöhnen, da jeder der uns kennt, weiß dass wir lieber einen Stift und ein Blatt zu viel auf dem Tisch liegen haben als zu wenig.

Wichtig dazu ist noch: Rollerfahren, wie wir schon gesagt haben fährt hier jeder Roller, so natürlich auch wir. Unsere Strecke zur Uni betrifft so 2-10 Minuten je nachdem wieviel Verkehr an der Kreuzung ist. Die Rollerparkplätze sind dann meistens auch gut belegt.  

Achja, ein neues noch an unserem Campus. Letzte Woche hat das nette Campus Café eröffnet. Jetzt können wir in unseren Freistunden auch noch einen leckeren Kaffee genießen.

Wie immer am Ende unsere Bilder:

 

 

Bis bald & wir schicken euch auf dem schnellsten Weg etwas Sonne nach Deutschland!

 

Unsere Villa

20April2016

Unglaubliche sonnige Grüße von der Trauminsel!

4 Wochen sind wir nun schon auf unserer Abenteuerreise. Es wird also Zeit euch mal zu zeigen, wie wir denn hier leben.

Im Voraus hatten wir schon eine Villa auf Bali gebucht. Hier haben wir vom Wohnzimmer aus einen Pool, jeder ein eigenes Schlafzimmer mit Badezimmer. Unser Wohnzimmer ist also offen zum Pool. Glücklicker- aber auch erstaunlicherweise haben wir kaum Probleme mit ungeliebten Tieren. So musste Lisa von Astrid auch erst einmal vor einer Kakerlake gerettet werden. Besuch bekommen wir sonst nur von den kleinen Geckos, auch gerne mal nachts in unseren Schlafzimmern. Aber die sind ja gut, denn die fressen unsere Mücken ;)

Die Küche normal ausgestattet, mit wenigen Küchenutensilien. Aber kochen werden wir hier wohl eh nie. Zum einen wird es unmenschlich heiß in der Küchen und zum anderen ist Essen gehen günstiger und bequemer. Neben dem Pool ist wohl unsere Dachterrasse das absolute Highlight.

Eigentlich wohnen wir hier zu viert, allerdings werden uns die beiden Mädels wohl kommende Woche verlassen. Wir suchen momentan noch welche die hier einziehen, können aber auch zu zweit hier bleiben.

Wir fühlen uns echt wohl hier! Haben die Uni direkt um die Ecke und unzählige Essensmöglichkeiten auch nur einige Minuten mit dem Roller entfernt.

Einen besseren Eindruck bekommt ihr natürlich durch die Fotos.

Tadaaaa das ist unser Reich:

 

Bis ganz bald,

Lisa und Astrid

Bali erleben

01April2016

Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollten wir Euch zunächst unsere Unterkunft und die Umgebung hier zeigen, allerdings haben wir die freie Woche genutzt, um uns Bali schon mal etwas genauer anzuschauen.

Am Dienstag ging es Standesgemäß mit einem in Deutschland produzierten VW Kübelwagen auf eine eintägige Rundreise. Unser Fahrer hatte wohl nicht nur ein deutsches Auto, sondern gegen das Balinesische Gesetz auch die Deutschepünktlichkeit. Denn dieser erschien knapp eine halbe Stunde zu früh und musste somit auf uns warten, da wir eher schon nach balinesischen Zeitverhältnissen leben.

Zunächst erreichten wir dann den Wassertempel Tanah Lot, in dem wir zur größeren Attraktion wurden, da viele Chinesen (?) plötzlich Fotos mit uns haben wollten und uns unbedingt anfassen wollten. Da diese durch unsere schöne „Winterbräune“ total fasziniert waren. Weiter ging es zu einem typischen balinesischen Markt, in dem uns unsere Fahrer alle möglichen Dinge, die es dort gibt, erklärte. Und im Grunde gibt es dort alles: Von Klamotten über Gemüse und Obst bis hin zu Möbeln. Nachdem wir einige exotische Früchte probieren dürften, wurden uns erklärt, dass hier auf Bali schwarzer Reis zum Backen genutzt wird. Reis wird hier wohl immer und für alles verwendet. Auf unserem Weg besuchten wir noch einen nicht bemerkenswerten Schmetterlingspark. Der nächste Tempel lag im Dschungel, ganz oben auf einem Berg. Dort waren wir auch abgesehen von zwei weiteren Touristen die einzigen Touris und hatten sogar das Glück eine traditionell hinduistische Zeremonie miterleben zu dürfen. Bergabwärts ging es umgeben von Reisfeldern, soweit unsere Augen gucken konnten und die einzigartig und beeindruckend anzuschauen sind.

Am nächsten Tag hatten wir dann das genaue Gegenteil geplant. Es ging nach Kuta, vorzufinden ist der Ballermann der Australier (Astrid ist weiterhin der deutsche Ballermann lieber). Alle Ballermann-Urlauber werden wohl mit dem Begriff Helmut etwas anfangen können, auf jeden Fall konnte man sich hier von einem Tattoo, einer Massage, Armbändern, Alkohol, Eis alles kaufen. Das nette Einkaufszentrum hatten wir schnell gefunden und konnte so auch etwas shoppen gehen und am Abend den Sonnenuntergang am Strand genießen.

Am Donnerstag erwartete uns dann wieder das komplette Gegenteil, wir fuhren zum Nusa Dua Beach. Einem Traumhaften Strand mit weißem Sand, kristallblaues Wasser soweit das Auge reicht. Dort hatten wir Zeit unsere Seele baumeln zu lassen und genossen die Sonne und das herrliche Wasser.

Jetzt ist es schon so weit, die Eröffnungsfeier der Uni steht vor der Türe und somit auch die Uni selber schon. Vorher wollen wir Euch aber natürlich noch Bilder von den Tagen zeigen:

         

 

Sonnige Grüße,

Astrid & Lisa

Dubai

17März2016

Unser großes Abenteuer startete in Dubai. Emirates hat auf dem Flug von Düsseldorf nach Dubai alles dafür getan, damit die Zeit schnell vergeht. 10000 verschiedene Filme, Serien und eine große Musikauswahl und ganz gutes Essen hat auch dazu beitragen. Dubai hat in einem Jahr 5 Regentage, an was für einem Tag erreichen wir beide Dubai? Richtig an einem dieser 5 Regentage. Direkt verstanden wir, was das für die Bevölkerung dort bedeutete: CHAOS! Eigentlich geht nicht mehr viel, Verkehrschaos, Chaos aufgrund von riesen Pfützen, da die Kanalisation, naja unterschiedlich zu der Deutschen ist. Aber dennoch kamen wir gut im Hotel an, indem wir uns Dank Ikea-Tassen direkt heimisch fühlen konnten. Viel Zeit blieb dann allerdings nicht, da wir eine Wüstensafari gebucht hatten. Die Zeit bis dahin wollten wir Nutzen um die Stadt zu Fuß zu erreichen – was wir allerdings nicht schafften. In Dubai liegt alles viel weiter voneinander entfernt, als wir dachten. Unverrichteter Dinge ging es dann zurück und dort wurden wir dann zur Safari abgeholt.

Nach einer verschlafenen Fahrt von 1,5 Stunden ging es dann mit dem Jeep durch die Wüste. Ein unglaubliches Erlebnis. Also: Wer von Euch mal nach Dubai fährt, macht das auf jeden Fall!

Den Abschluss der Safari verbrachten wir Camp mitten in der Wüste, in dem wir uns endlich mal mit Henna bemalen lassen konnten. Erfahrung: Es stinkt, sieht nachher aber gut aus. Die Frage zu der Zeit noch: Wie lange werden wir damit jetzt rumlaufen? Tja, jetzt haben wir Gewissheit: Wohl noch mehrere Wochen! Im Camp gab es außerdem noch etwas zu Essen und zwei typisch arabische Shows. Wir erlebten einen einzigartigen Tag und sind so ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag ging es dann in die Stadt. Zuerst waren wir im Hard Rock Café, um Lisas Tshirtsammlung um eine weitere Stadt zu erweitern. Der Weg dahin war zwar nur eine Straße, schade nur, dass die eine heiße Angelegenheit war, da wir bei 28Grad 45min für die Straße brauchten. Danach ging es zur Palmeninsel – mit der Metro. Ihr denkt zum Glück? Weitgefehlt, die wird nämlich auf gefühlte -10Grad gekühlt. Am Hotel Atlantis gönnten wir uns dann eine Kugel Eis, Gönnen ist hier wirklich der richtige Ausdruck stolze 3Euro bezahlten wir pro Minikugel – zum Glück wenigstens lecker!

Danach sollte unser Frauenherz mit Shopping belohnt werden. In der Dubai Mall mit 4 Ebenen und 466 Geschäften. Dort verliefen wir uns auch ca. 466 mal dann, doch alles was wir haben wollten bekamen wir tatsächlich, auch wenn es etwas länger dauerte… Ein weiteres tolles Erlebnis waren die Wasserspiele am Burj Khalifa mit begleiteter Musik und Lichtspielen.

Da Bilder doch mehr als 1000 Worte sagen hier ein paar Eindrücke:

  

Wir sind mittlerweile auf Bali angekommen und schicken Euch ganz ganz liebe Grüße, bis bald

 

Lisa & Astrid